Lawinenübung mit der Bergrettung

Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten unterhalb des Sesselliftes Frau-Hitt-Warte auf der Seegrube war das Szenario der jährlichen Lawinenübung. Der Lawinenzug der Feuerwehr Innsbruck übte gemeinsam mit der Bergrettung der Ortsstellen Innsbruck und Hall, der Alpinpolizei und der Nordkettenbahnen den Ernstfall.

Die Feuerwehren der Stadt Innsbruck bilden einen gemeinsamen Lawinenzug, dieser unterstützt die Bergrettung in einem Lawineneinsatz mit ausgebildetem Personal, logistisch und mit Gerätschaften.

Am heutigen Samstag gab es zuerst eine praktische Schulung in Form eines Stationsbetriebes. Die Themen Umgang mit Lawinenhunden, Suche mittels Lawinenverschüttetensuchgerät, Verletztenversorgung und der richtige Umgang mit Schaufel und Sonde wurden in den Stationen behandelt. Nach einer kurzen Pause wurde von der Leitstelle Tirol die Alarmierung für die Übung übermittelt, ein Lawinenabgang mit mehreren Verschütteten unterhalb des Sessellift Frau-Hitt-Warte galt es zu bewältigen. Mittels Lawinenverschüttetensuchgerät und Lawinenhunden konnten rasch die ersten Verschütteten lokalisiert und ausgegraben werden. Dann wurden Sondierketten gebildet und die restlichen Verschütteten konnten gefunden werden.

Vielen Dank an die Bergrettung für die Organisation der Übung und für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!